Die besondere Behandlung mit Hilfe von Düften


Aromatherapie ist eine besondere Form der Kräuterheilkunde, Bestandteil der Phytotherapie und ergänzt diese in seiner wirksamsten Form. Phytotherapie ist die Behandlung von Krankheiten durch Pflanzen und Pflanzenteile und deren Zubereitungen nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. In der Aromatherapie arbeitet man mit duftenden Pflanzensubstanzen, den ätherischen Ölen. Ätherische Öle oder auch Essenzen genannt, sind hochkonzentrierte flüssige Bestandteile duftender Pflanzen, die zwar als Öle eingestuft werden, jedoch eine völlig andere Konsistenz besitzen. Ätherische (=himmlisch) bedeutet, dass sich die Moleküle in der Luft verflüchtigen (=flüchtige Substanzen).

Ätherische Öle sind sozusagen die Seele der Pflanzen und unterstützen uns Menschen umfangreich auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Unter fachlicher Anleitung und richtig angewandt, ist die Aromatherapie mit ihren ätherischen Ölen und den daraus resultierenden Produkten, eine der sanftesten und zugleich vielseitigsten Heilkünste, um physische, mentale und emotionale Beschwerden und Blockaden zu verbessern, die Gesundheit zu erhalten und sein Wohlbefinden zu steigern. Die Kräuterheilkunde und Pflanzenölkunde sind ein weiterer Bereich der Phytotherapie und lassen sich in speziellen Fällen sehr gut mit der Aromatherapie kombinieren.

Wenn man jedoch „Ätherische Öle“ oder „Aromaöl“ hört, verbindet man dies automatisch mit Wellness und Duftlampe. Doch können diese kostbaren hochkonzentrierten Öle viel mehr als nur Wohlbehagen erschaffen. Duftlampen, Massagen, Bäder und Aromawickel sind nur ein ganz kleiner Teilbereich der Aromatherapie. Die Einsatzgebiete der ätherischen Öle sind viel umfangreicher und decken einen großen Bereich der Naturheilkunde ab.

Ätherische Öle betonen die persönliche Ausstrahlung, können verführen, Köpfe verdrehen, einen Akzent setzen, das individuelle Selbst heben und können Blockaden beseitigen. Aromatherapeuten verwenden diese um Krankheiten gezielt zu heilen und körperliche Beschwerden zu lindern.

Gerade deshalb eignen sich Ätherische Öle hervorragend in unseren 100% veganen Seifen und Naturprodukte um Hautproblematiken zu verbessern und bestenfalls sogar aufzulösen. Denn bekanntlich ist die Haut Spiegelbild unsere Seele und die feinen und wunderbaren Düfte sind eine Wohltat für die Nase und unsere Seele. Sie pflegen und verwöhnen Haut, Körper, Geist und Seele.


Geruchsinn und Geruchserinnerung
Gerüche wecken Erinnerungen in uns und Emotionen werden wachgerufen. Gerüche beeinflussen unseren gesamten Organismus, unser ganzes Wesen, unsere gesamte Befindlichkeit. Sie berühren unsere Seele und erreichen uns Ganzheitlich.

Unser Geruchssinn ist der älteste Sinn der Menschen und hat eine zentrale Bedeutung in unserem Alltag. Über den Geruchssinn erreichen Gerüche unser innerstes Wesen und wir entscheiden sofort, ob dieser Geruch gefällt oder nicht. Wir verbinden mit diesem Duft positive oder negative Gefühle und Erinnerungen. Düfte erreichen unser Unterbewusstsein längst bevor wir ihn bewusst wahrnehmen. Eine Vielzahl von Düften, die wir bereits als ungeborenes Kind im Leib unserer Mutter wahrgenommen haben, wird dieser bereits in unserem limbischen System abgespeichert. Ätherische Öle wirken also schon vorher, bevor wir ihn bewusst wahrnehmen = riechen!

Doch nicht jeder Mensch fühlt sich von diesen himmlischen Düften angezogen und mag jeden Duft. Nicht jeder Duft tut gut. Auch können ätherische Öle Allergien auslösen oder Kontraindikationen hervorrufen. Gleichzeitig ändern sich Vorlieben und Abneigungen mit der Zeit. Bei Frauen wechselt sich das Duftgefühl sogar oft während eines Monats durch den Monatszyklus und Hormonhaushalt. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: „Ich kann dich riechen“ oder auch „Ich kann dich nicht riechen“.


Wirkungswege der ätherischen Öle
Ätherische Öle haben die besondere Fähigkeit ganzheitlich unterstützend zu wirken, denn sie können einerseits körperliche Beschwerden und andererseits seelisch, geistige Befindlichkeiten positiv beeinflussen.

Über die Haut und Schleimhäute, z.B. mit Körperöle, Einreibungen und Wickel, werden die ätherischen Öle besonders gut aufgenommen, gelangen so über den Blutkreislauf ins Gewebe und damit zu den Organen. Über die Nase, z.B. durch Diffuser, Duftlampe und Wasserschalen, werden Düfte von den Riechzellen (Flimmerhärchen) aufgenommen, über den Riechkolben zum Riechnerv als elektrochemischer Impuls übermittelt und vom Riechhirn als Botenstoff des menschlichen Nervensystems zum Limbischen System weitergeleitet. Das Limbische System ist wiederrum mit dem Thalamus/Hypothalamus (vegetatives Zentrum) verbunden.

Bei Inhalation, Saunaaufguss und Bäder beispielsweise funktionieren beide Wirkungswege gleichzeitig, denn hier gelangen die Düfte sowohl über die Haut, als auch über die Nase (Nasenschleimhaut und/oder Bronchienschleimhaut) in den Blutkreislauf, somit ins Gewebe und in jede Körperzelle. Aber auch die sehr feinschwingenden Düfte gelangen über den Riechsinn ins Limbische System und können dabei den Hormonhaushalt und  das autonome Nervensystem regulieren und Emotionen harmonisieren.


Limbisches System
Über die Nase gelangt ein Duft in das Limbische System, dem Emotions-Gefühls-Zentrum. Dieses „Riechhirn“ ist entwicklungsgeschichtlich der älteste Hirnteil, das mit den anderen Teilen unseres Gehirns verbunden ist. Dieses sehr wichtige Zentrum ist zuständig für die Erkennung, Verarbeitung, Regulierung und Weiterleitung von Emotionen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Belohnungssystems und reguliert mitunter das autonome Nervensystem. Hier werden sensorische Reize, wie Schmerzen, Gerüche, Geschmack, Berührungen aber auch Emotionen aufgenommen, verarbeitet und gespeichert. Die Entwicklung des Denkens und der Emotionen werden mitgesteuert. Eine weitere wichtige Funktion der Aromatherapie ist die Bildung und die Ausschüttung von Glückshormonen. Diese Glückshormone sind wesentliche Bestandteile des menschlichen Hormonhaushalts.

Dieses Wissen dieser Wirkungswege macht sich die Aromatherapie zu nutzen und bearbeitet gezielt mit bestimmten ätherischen Ölen Beschwerdebilder und können so positiv Einfluss auf körperliche, geistige Problematiken und das Seelenleben nehmen. Unzählige Erfolge wurden bereits aus der Praxis und Erfahrungsberichten bestätigt, als auch wissenschaftlich nachgewiesen.


Einsatzgebiete und Wirkungsweisen
Ätherisch Öle wirken sehr vielfältig in den verschiedensten Bereichen. Düfte werden zur Verbesserung von gesundheitlichen Beschwerden, zur Erhöhung des allgemeinen Wohlbefindens, zur Kräftigung der Abwehrkräfte, zur Steigerung des Immunsystems und zur Anregung der Selbstheilungskräfte verwendet.

Düfte verschaffen uns Zutritt zu unserem Geist, zu unserem Herzen und zu unserer Seele. Sie wirken auf viele unserer Organe und Systeme unseres Körpers. Ätherische Öle können anregen, beleben, aufbauen, harmonisieren, regulieren, beruhigen und entspannen. Sie haben positiven Einfluss auf all unsere Körpersysteme, das vegetative Nervensystem, den Hormonhaushalt und können unsere Gefühle und Stimmungen ausgleichen. Die Konzentration wird gefördert, das Gedächtnis angeregt und der gesamte Organismus kann sowohl vitalisiert als auch entspannt werden.


Anwendungsbereiche
Aromatherapie ist eine sanfte Methode zur ganzheitlichen Verbesserung von körperlichen, geistigen und seelischen Beschwerden. Sie wecken und stärken die Selbstheilungskräfte unseres gesamten Organismus und deren Körpersysteme. Mit den naturbelassenen ätherischen Ölen ist ein großes Spektrum an Anwendungsbereichen gegeben: Aromamassage, Aromawickel, Umschläge, Kompressen, Einreibungen, Duftkissen, Inhalation, Gurgellösung, Kräutersauna und Saunaaufguss, Badezusatz, Hydrolate und Gesichtswasser (Tonic) fördern die Gesundheit. Raumspray, Duftsteine, Duftlampe und Diffuser verströmen den Duft in der Raumluft. Durch das Einatmen der Düfte wird der Sauerstoff-Stoffwechsel verstärkt und dadurch ein Energieaufbau, Ausgleich oder Entspannung erreicht.

In der Aromakosmetik ist der Anwendungsbereich schier unendlich: Seife, Massageöl, Badeöl, Shampoo, Duschgel, Gesicht- und Körperöl, Creme, Salben, Mundwasser, Lippenpflege, Fußbalsam, Lotion, Maske, Peeling, Naturparfüm, Tampons, Zerstäuber und Sprays in ihrer vielfältigen Anwendung als Körperspray, Gesichtsspray, Raumspray, Kissenspray und Auraspray.


titali Seifen und Ätherische Öle
Ätherische Öle eignen sich hervorragend um Seifen damit anzureichern. Diese hochwertigen Duftseifen sind erstklassige Reinigungs- und Pflegeseifen. Mit den ätherischen Ölen in den Seifen wirken nicht nur deren Inhaltstoffe direkt auf die Haut, sondern der Seifenduft erreicht auch die Nase, das Limbische System und somit alle Körpersysteme, Geist und Seele.

titali ist durch die Zugabe von Rostock-Essenzen eine innovative Energiekosmetik und reichert die 100% veganen titali Naturseifen ausschließlich mit 100% naturreinen ätherischen Öle an. Feine Duftakzente bestehen aus angenehmen und speziellen Duftmischungen und werden einerseits auf seelische und geistige Unstimmigkeiten, als gleichzeitig auch andererseits auf spezielle Hauttypen und Beschwerden abgestimmt. Jedes ätherische Öl, jeder Charge, das titali verwendet und eingesetzt, wird einer Analyse unterzogen, deren Qualitätszertifikate jederzeit angefordert werden können.


Gewinnung und Herstellung
Je nach Pflanzenart können ätherische Öle aus den verschiedensten Pflanzenteilen gewonnen werden.  Aus einer Pflanze beispielsweise, lassen sich öfter verschiedene ätherische Öle gewinnen, wie etwa beim Orangenbaum. Aus den Blättern lässt sich das Petitgrainöl, aus den Blüten das kostbare Neroliöl und aus den Früchten das Orangenöl gewinnen.

Gewonnen werden ätherische Öle aus Blättern, Blüten, Samen, Fruchtschalen, Zweigen, Holz, Rinde, Harz und Wurzeln. Die wichtigsten Gewinnungsverfahren dieser besonderen Aromastoffe sind die Wasserdampf-Destillation, Kaltpressung von Zitrusdüften, Alkoholextraktion von beispielsweise Vanille, Kakao und Honigwaben und der Absoluegewinnung von kostbaren Blüten wie etwa Jasmin und Tuberose. Früher wurden empfindliche Blüten durch die schonende Enfleuragemethode gewonnen. Diese aufwändige und kostspielige Methode hat aber auch seinen Preis und erhöht den Verkaufspreis.


Geschichte der Ätherischen Öle
Seit tausenden von Jahren ist diese Art von Therapie eine der sanftesten und zugleich vielseitigsten Heilkunst. Gesundheit heißt, dass Seele-Körper-Geist-Energiesystem im Einklang bzw. im Gleichgewicht sind. Mit dieser besonderen Form der Kräuterheilkunde unterstützt man zusätzlich zu schulmedizinischen Maßnahmen (komplementäre Medizin) alle Arten von Krankheiten, verbessert Beschwerden, löst seelische und geistige Blockaden, erhaltet seine Gesundheit und steigert sein Wohlbefinden. Ist die Seele Gesund so ist auch die Haut gesund.

Schon seit Anfängen der menschlichen Kultur und jeder Hochkultur hat man Düfte zur Heilung von Beschwerden verwendet. Bereits 5000 vor Christus wurde die Aromatherapie dokumentiert. Auch in der Bibel wird auf die Kostbarkeit von Düften hingewiesen. Düfte wurden also in Religion, Medizin und Alchemie eingesetzt. Altbekannt ist hier der Weihrauch, der die Kirchen vor allerlei Krankheiten und Gerüchen säuberte.

„Ein Gott verströme stets einen angenehmen Duft,
während Dämonen aufs schrecklichste stänken!“

Zitat aus der Bibel


Ägypter, Griechen, Römer, Schamanen konnten mit Düften, Ölen und Kräutern Heilung erzielen und verwendeten Harze und Mazarate auch zu spirituellen Zwecken, wie zum Beispiel die Ägypter. Die Römer zelebrierten Rosenorgien und liebten wie die Griechen die Bäderkultur. Cleopatra badete in Milch, Honig und ätherischen Ölen. Im Mittelalter waren Kräuter und ätherische Öle ein wichtiger Bestandteil um Medikamente herzustellen. Menschen die sich jedoch mit dieser besonderen Form der Heilkunst auskannten, und so manch einem „Mitstreiter“ nicht gefällig war, wurden als Hexen und Zauberer verbrannt. Im 16. Jahrhundert arbeitet der Arzt Paracelsus mit den Wirkungen von Kräutern und ätherischen Ölen und auch der wohlbekannte Pfarrer Kneipp hat sehr erfolgreich Wasser (Hydrotherapie) mit Kräutern gegen allerlei Krankheiten und Beschwerden angewandt.


Qualität oder Fälschung
Die Qualität der angebotenen ätherischen Öle schwankt sehr stark, ist vom Konsumenten nur sehr schwer zu erkennen und für einen Laien auch nicht zu „riechen“! Die weltweite Nachfrage steigt ständig und kann mit natürlichen Produkten nicht mehr gedeckt werden. Synthetische Herstellung und Streckung von reinem ätherischem Öl ist die Folge. Schätzungen mancher Forschungseinrichtungen, Vereinigungen und Medien zufolge, sind bereits 80% aller verkauften Aromaöle synthetischen Ursprungs oder zumindest mit solchen Substanzen gestreckt. Kaufen sie also bitte Öle nicht nach dem Preis, sondern einzig nach deren Qualität.

In weiterer Folge werden allzu oft auch ätherische Öle verkauft, obwohl man aus dieser Pflanze oder Baum überhaupt gar kein ätherisches Öl erzeugen kann, z.B. Obst oder Obstblüten wie Apfel, Marille, Pfirsich, etc. Aber auch Pflanzen wie Lotus, Maiglöckchen, Flieder enthalten keine ätherischen Öle und haben somit in der Aromatherapie keinen Wert. Die Bezeichnung „Parfumöl“ oder „Duftöl“ zeigt an, das dies kein echtes ätherisches Öl ist.

Diese Öle sind aus reinem synthetischem Ursprung und wurden im Labor hergestellt – sie sind wesentlich billiger in ihrer Herstellung und im Verkauf. Synthetisch hergestellte Öle oder Öle die mit chemischen Substanzen gestreckt sind, werden von unerfahrenen Anwendern nur gekauft, weil sie billig sind. Das wiederrum bedeutet, dass der Umsatz der Herstellerfirmen steigt und veranlasst diese, noch mehr „unechte“ Öle herzustellen. Die Rendite steigt immens und lässt wohl erahnen, dass eine Reduzierung der Herstellung nicht geschehen wird, sondern die Produktion eher ansteigen wird. Ich rate persönlich vom Kauf und Verwendung dieser Öle ab. Leider wird bei der Streckung und Erzeugung von synthetischen Ölen die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht berücksichtigt. Die falsche Anwendung und Dosierung, der unsachgemäße Einsatz und der Kauf von kostengünstigen schädlichen Ölen, können oft zu allergischen Reaktionen führen und/oder Allergien auslösen.

Ihre Gesundheit sollte es Ihnen Wert sein, wirklich nur echte ätherische Öle zu kaufen. So sind sie vor unerwünschten Nebenwirkungen und Enttäuschungen sicher. Lassen sie sich also von mir oder einen anderen erfahrenen Aromaexperten beraten. Ein seriöser und gewissenhafter Händler wird sich die Mühe machen, alle wichtigen und notwendigen Informationen am Etikett und auf seiner Website bekannt zu geben. So können sie sich sicher sein, das richtige ätherische Öl gekauft zu haben.


Preisunterschiede und Vergleich
Die enormen Preisunterschiede ätherischer Öle entstehen auf Grund dem ausgehenden Pflanzenmaterial, deren Gewinnung, der Lagerung und der daraus resultierenden Qualität. Natürlich spielt dabei auch der Händler mit seinen Kalkulationen eine bedeutende Rolle. Der wichtigste Faktor dabei ist sicherlich das ausgehende Pflanzenmaterial, denn nicht jedes ätherische Öl, benötigt für 1 kg, die gleiche Menge an Pflanzenmaterial. Daraus ergeben sich die enormen Preisunterschiede.

Laien verstehen oft nicht, warum ein ätherisches Öle so teuer ist. Lassen sie mich dies anhand der Menge erklären, die man benötigt um ein Öl zu gewinnen. Für 1 kg Rosenöl benötigt man ca. 2 – 5 Tonnen Rosenblütenblätter, je nach Gewinnungsmethode. 1 Tropfen Rosenöl entspricht in etwa 30 – 40 Ganzen Rosenblüten oder 1 Tropfen Pfefferminzöl entspricht in etwa 60 Tassen Pfefferminztee. Bei Kräutern gilt die Faustregel, 1 Tropfen = 1 Scheibtruhe voll Kräuter. 1 kg Tuberoseöl benötigt in etwa 1 Tonne frischer Blüten. Der Wert des Öls mit € 26.000,-- ist hier leicht erklärt. Für 1 kg Jasminöl werden 8 Millionen Blüten verarbeitet, das sind ungefähr 1 Tonne frischer Blüten, wurde bereits 2008 mit einem Wert von ca. € 17.000,-- / kg gehandelt. Weitere Beispiele:
 

1 kg Tuberose / Jasmin ca. 1 Tonne frischer Blüten
1 kg Melissenöl ca. 7 – 10 Tonnen Kraut
1 kg Lavendelöl  ca. 1110 - 125 kg Rispen / Blüten
1 kg Eukalyptusöl ca. 40 - 50 kg Blätter und Zweige
1 kg Blutorange ca. 2000 Orangen 



Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen
Die Verwendung von puren hochkonzentrierten Ölen hat mit äußerster Sorgfalt zu geschehen. Ein Zuviel von ätherischen Ölen kann Allergien auslösen oder zu schwerwiegenden Schädigungen führen. Der Einsatz neben Baby´s, Kleinkindern, Kindern und Tieren sollte steht´s überlegt sein. Gerade diese feinen Nasen sind viel Feinfühliger als unsere Nasen, die schon sehr viele Gerüche „gewohnt“ sind. Wenn sie ätherische Öle in Gegenwart von anderen Menschen verwenden (z.B. in der Sauna, in Büroräumen, etc.) bedenken sie, dass sie nicht wissen, ob ihr Gegenüber bereits eine Allergie hat, an Epilepsie leidet oder einfach nur einen Duft der ihnen zwar gefällt, ihm aber überhaupt nicht zusagt. Dieser könnte ihm schlecht auf sein Gemüt schlagen und ihn vielleicht sogar aggressiv machen. Wir wissen nicht welche möglichen Reaktionen bei Mitmenschen ausgelöst werden können! Bitte fragen sie unbedingt zu aller erst ihre/n Mitmensch/en bevor sie etwas Gutes tun wollen und das aber schief geht.

Im Allgemeinen sind ätherische Öle mit Vorsicht zu verwenden – frei nach dem Motto: „Die Dosis macht das Gift“. Spezielle ätherische Öle dürfen bei bestimmten Beschwerdebildern NICHT verwendet werden. Auch ein feiner Duftspray könnte schon zu viel sein. Bitte fragen sie einen Experten, Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens! Die orale Einnahme als therapeutische Maßnahme bedarf genauester Kenntnisse und ist nur auf spezifische Anordnung eines erfahrenen Therapeuten oder Arztes erlaubt. Auch in der Aromaküche sollte Vorsicht geboten sein. Zu diesem Thema gibt es schon wirklich gute Bücher, z.B. das von Ursula Kutschera. Vorsicht ist geboten bei:
 

Allergische Reaktionen Rauschzustände Schwangerschaft, Geburt
Allergien (z.B. Korb-, Lippenblütler) Ätherische Öle in den Augen Säuglinge und Kleinkinder
Asthma Sauna Krampfadern
Überdosierung auf der Haut Tierpflege Venenproblematiken, Krampfadern
Sehr empfindliche Haut Epilepsie Thrombosen
Phototoxische Reaktionen Verdauungssysem und Leber Bluthochdruck



Mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Ätherische Öle sind nicht frei von Nebenwirkungen. Grundsätzlich gilt, dass man ätherische Öle sparsam und niedrig dosiert anwendet. Allergische Reaktionen, Asthma und epileptische Anfälle sind mögliche Nebenwirkungen. Doch oft sind es schon Nebenwirkungen die man nicht exakt definieren kann und diese auch viel zu spät erkennt. Erste Anzeichen für Überdosierung von ätherischen Ölen sind meist Kopfschmerzen, Nervosität oder Konzentrationsunfähigkeit. Also „Beschwerden“ bzw. ein Unwohlsein das zuerst nicht mit unsachgemäßer Anwendung von ätherischen Ölen in Zusammenhang gebracht wird.
 
Allzu oft wird die Wirkung von ätherischen Ölen maßlos unterschätzt! Bedenken sie welche Menge man für 1 kg Öl bzw. 1 Tropfen Öl benötigt (siehe Preisunterschiede und Vergleich). Jedoch bei fachgemäßem und wohlüberlegtem Einsatz, ist die Aromatherapie in vielen Beschwerdebildern erfolgreich. Sollten sie probieren, selbst mit ätherischen Ölen bestimmte Unstimmigkeiten zu bearbeiten, beginnen Sie immer sehr niedrig dosiert und steigern sie die Tropfenmenge langsam.
 
Während einer Homöopathischen Behandlung sollten Eukalyptus, Kamille, Kampfer, Minze gemieden werden! Folgende ätherische Öle dürfen in nachstehenden Fällen nicht verwendet werden. Eine genauere Liste und Anführungen von Kontraindikationen können Sie gerne direkt unter info@titali.at anfordern.
 

Schwangerschaft: keine Kräuter und Wurzelöle verwenden, vor allem nicht:
Anis, Basilikum, Cistrose, Dill, Eisenkraut, Galgant, Kalmus, Kampfer, Koriander, Kümmel, Majoran, Muskatellersalbei, Muskatnuss, Myrrhe, Nelke, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Schopflavendel, Sellerie, Thymian, Wacholder, Ysop, Zeder, Zypresse
Bluthochdruck: u.a. Rosmarin, Thymian, Salbei, Ysop, Bohnenkraut, Lorbeer
Sehr empfindliche Haut: u.a. Zimt, Zitrusöle, Nelke, Pfeffer, Thymian, Nadelöle
Kinder und Säuglinge: u.a. Zypresse, Fenchel bitter, Katzenminze, Petersilie, Salbei officinalis, Zeder, Basilikum, Kampfer, Kreuzkümmel, Ravensara, Zimtrinde, Muskatnuss, Rosmarin, Eukalyptus globulus, Pfefferminze, Schopflavendel
 




 

 Literaturhinweise

 Ätherische Öle:
 Monika Werner / Ruth von Braunschweig (2009): Praxis Aromatherapie. Grundlagen-Steckbriefe-Indikationen.
 Susanne Fischer-Rizzi (2008): Himmlische Düfte. Das große Buch der Aromatherapie.
 Huase Kim-Beickler (2006): Aromatherapie und Aromamassage.
 Gerti Samel, Barbara Krähmer ( 2007): Die heilende Energie der ätherischen Öle. Aromaöle für Körper und Seele nutzen.
 Maria M. Kettenring (2009): Ätherische Öle. Mit individuellen Rezepturen für Schönheit und Wohlbefinden.
 Erich Keller (2006): Aromatherapie.
 Ingeborg Stadelmann (2009): Bewährte Aromamischungen.
 Eliane Zimmermann (2008): Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe. Kursbuch für Ausbildung und Praxis.
 Daniéle Ryman (1993): Heilen mit Aroma-Ölen.
 Edeltraud Lubinic (2004): Handbuch Aromatherapie. 88 ätherische Öle im Porträt.
 
 Haut und Psyche:
 Uwe Gieler, Klaus-Michael Taube (2015): Die Haut und die Sprache der Seele. Hautkrankheiten verstehen und heilen.
 Olaf Koob (2011): Die kranke Haut. Spiegel der Seele – Grenze zur Welt. Therapie und Prophylaxe.
 Lüder Jachens (2009): Haut und Seele. Ein Geheimnisvolles Wechselspiel.
 Uwe Gieler (2007): Die Haut als Spiegelbild der Seele.
 Anne Maquire, Dieter Kuhaupt (2009): Hauterkrankungen als Botschaft der Seele.
 Fritz Gschnait, Wolfgang Exel (2002): Haut und Seele. Schönheit durch inneres Gleichgewicht.
 Manfred Müller (2006): Das Gesicht als Spiegel der Gesundheit.
 
 Seife und Naturkosmetik:
 Claudia Ehle (2012): Hautsache gesund! Wo liegt die Ursache sehr vieler Hautprobleme? Pflegeratgeber einer Naturkosmetikerin.
 Maria Pieper (2004): Naturkosmetik zum Wohlfühlen. Die Prinzipien der natürlichen Körperpflege.
 Leanne und Sylvain Chevallier (2010): Seifen selbst gemacht.
 Catherine Bardey (2000): Seifen & Düfte.
 Elaine Stavert (2010): Bath Bomb
 Claudia Kasper (2008): Naturseife das reine Vergnügen. Die Herstellung feiner Pflanzenseifen in der eigenen Küche.
 Anne Schaaf (2009): Seifenwerkstatt. Pflegende Naturseife aus der eigenen Küche - mit erprobten Rezepten.
 Marie Browning (2003): Designer Seifern.
 Gill Farrer-Halls (2004): Seife, Duft & Badeschaum. Natürliche Kosmetik selbstgemacht.
 Gill Farrer-Halls (2004): Shampoo, Creme & Bodylotion. Natürlich - selbst gemacht.
 Frank Burczyk, Dr. Aggy Gianni (1999): Kosmetiklexikon. Inhaltstoffe von A-Z, Unverträglichkeiten erkennen, Deklarationen verstehen.